Nachweis- und Aufzeichnungspflichten
Von: Hans-Joachen Baumgarten

Das Steuerrecht und ggfls. das Handelsrecht verpflichtet einen Verein, der unternehmerisch tätig ist, zur Aufzeichnung seiner Geschäftsvorfälle. In welcher Form die Aufzeichnungen gemacht und wie lange sie aufbewahrt werden müssen, bestimmt der Gesetzgeber.


Verfahren zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz wurden auch die Voraussetzungen neu festgelegt, was die Erlangung und Erhaltung des sog. Gemeinnützigkeitsstatus angeht.


Die Satzung - Grundlage für die Anerkennung
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Die Satzung ist die für alle Vereinsaktivitäten maßgebende Verfassung und erstes Kriterium für die Prüfung der Gemeinnützigkeit. Der Verein muss in seiner Satzung festlegen, welche Zwecke er verfolgt und auf welche Art und Weise er diese verwirklichen möchte.


Versagung der Gemeinnützigkeit
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Für einen steuerbegünstigten Verein hat die Aberkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt meist fatale Folgen.


Folgen des Verlustes der Gemeinnützigkeit
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Hat ein gemeinnütziger Verein in einem Veranlagungsjahr gegen die Gemeinnützigkeitsvorschriften verstoßen hat, wird die Gemeinnützigkeit entzogen. Diese kann bei Bekanntwerden neuer Tatsachen auch für 10 Jahre rückwirkend sein.


Aufmerksamkeiten
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Aufmerksamkeiten/Aufwendungen sind Sachleistungen des Vereins als Arbeitgeber, die sowohl durch Vereinsinteressen als auch für persönliche Anlässe geleistet werden. Steuerfrei bleiben Sachzuwendungen bis zu einem Wert von 40 €. Geldzuwendungen gehören demgegenüber zum Arbeitslohn.


Die Rechtsform des Vereins
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Der eingetragene Verein erhält seine Rechtsfähigkeit durch die Eintragung in das Vereinsregister und führt mit der Eintragung den Zusatz "e.V." Zur Gründung eines Vereins müssen sich mindestens sieben Mitglieder zusammenfinden, die als Gründer volljährig sein müssen.


Bedeutung der Gemeinnützigkeit
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Gemeinnützige Vereine sind Körperschaften. Die Gemeinnützigkeit ist in der Abgabenordnung (AO) geregelt und ist Voraussetzung für zahlreiche steuerliche Vergünstigungen. Sie berechtigt unter bestimmten Voraussetzungen zum Empfang steuerbegünstigter Spenden.


Voraussetzung der Gemeinnützigkeit
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Steuervergünstigungen für Vereine sind in der Abgabenordnung (AO) geregelt. Vereinen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen, räumt der Gesetzgeber erhebliche Steuervergünstigungen ein. Er gewährt ihnen eine weitgehende Steuerfreiheit bei der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie eine Ermäßigung bei der Umsatzsteuer.


Gemeinnützige Zwecke
Von: Hans-Joachim Baumgarten

Ein Verein wird als gemeinnützig anerkannt, wenn er nach der Satzung und nach seiner tatsächlichen Geschäftsführung steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 AO fördert. Bei Sportvereinen wird als gemeinnütziger Zweck nur die Förderung des Amateursports anerkannt. Die Förderung des bezahlten Sports ist kein gemeinnütziger Zweck.

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