Doppelmitgliedschaft - Kein Ego-Tripp

Jetzt kommt eine Erfolgsstory, wie man sie sich schöner nicht ausdenken könnte. Als Bernd Ahlers den Kneippverein Gronau übernahm, startete er mit sieben Mitgliedern und 430 Mark in der Kasse. Heute hat der Verein rund 400 Mitglieder und bewegt um die 157.000 Euro im Jahr. Ahlers machte seinen „Vereinsmanager“ beim LSB, gewann verschiedene Preise und wurde vielfach für sein Engagement geehrt – 2011 sogar mit dem Bundesverdienstkreuz.

Doppelmitgliedschaft

Was das in einem Artikel über Doppelmitgliedschaften zu suchen hat? Ganz einfach: „Vieles kann man als einzelner Verein gar nicht bewältigen, sondern nur als Teil eines Beziehungsgeflechts“, so Bernd Ahlers.Er berichtet, enorm von der Fachkompetenz und den Leistungen des Landessportbundes NRW profitiert zu haben, aber auch von dem Netzwerk aus LSB, dem KSB Borken und dem Kneipp-Bund Landesverband NRW, in dem er sich seit über zwei Jahrzehnten munter und ideenreich bewegt.

Ob Ihnen auch eines Tages das Bundesverdienstkreuz verliehen wird, können wir nicht garantieren – dass aber jeder Verein von den Vorteilen des Verbundsystems im organisierten Sport profitiert, ganz sicher. Grundsätzlich funktioniert das Mitgliedschaftssystem so: Die Fachverbände bilden die Dachorganisation für sportartspezifische Belange, für Regelwerke, Ligasysteme, den Wettkampfbetrieb. Die Bünde hingegen repräsentieren den Vereinssport vor Ort, gegenüber Kommune oder Kreis. Ihre Aufgabe ist es, die Bedingungen so zu gestalten, dass Vereine gut Sport betreiben können. Gleichzeitig vertreten sie die Interessen der Sportvereine im Landessportbund NRW.

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Juni-Ausgabe der "Wir im Sport".