Grundlagen

Der Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Der ehemalige Begriff "Pressewart" wird in vielen Vereinen von dem "Pressesprecher" oder dem "Referenten für Öffentlichkeitsarbeit" abgelöst. Die Auseinandersetzung mit den neuen Begrifflichkeiten und der Besetzung dieses Verantwortungsbereiches innerhalb oder sogar außerhalb des Vereinsvorstandes betont die immer größer werdende Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für die Sportvereine. In der Konsequenz werden daher auch die Mitarbeiter immer wichtiger, die sich in dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit auskennen und fähig sind, in diesem Zusammenhang anfallende Aufgaben erfolgreich zu lösen.

Zu den Aufgaben eines Referenten für Öffentlichkeitsarbeit gehören u.a.:

vereinsintern:

  • Entwicklung von PR-Konzepten
  • Aufbau und Pflege von Presseverteilern
  • Verfassen von Pressemitteilungen, Presseinladungen, redaktionellen Beiträgen für Vereinspublikationen etc.
  • Aufbau und redaktionelle Umsetzung eines Newsletters
  • Redaktionelle Betreuung der vereinseigenen Homepage
  • Informationen zum Verein sammeln, aufbereiten, kommunizieren
  • Aktive Mitarbeit am internen Informationsfluss und an den damit verbundenen Kommunikationsstrukturen
  • Aufbau und Pflege des Vereinsarchivs
  • Dokumentation von vereinsinternen Publikationen

vereinsextern:

  • Allgemein: Vertretung der Vereinsinteressen gegenüber der Öffentlichkeit (in Kooperation mit dem Vorstand)
  • Ansprechpartner für die Medienvertreter und Vertreter der Öffentlichkeit
  • Versand von Pressemitteilungen zu den Ansprechpartnern der einzelnen Medien
  • Redaktionelle Begleitung von Veranstaltungen (Sportevents und Veranstaltungen für die Presse)
  • Moderation von Presskonferenzen, Pressegesprächen etc.
  • Ggf. Durchführung und Archivierung von Medienanalysen
  • Konzeption und Durchführung von PR-Events

Aus den unterschiedlichen Aufgaben eines Referenten für Öffentlichkeitsarbeit ergibt sich ein spezielles Anforderungsprofil. Dieses stellt sicherlich den Idealfall dar und soll hier nicht als zwingende Voraussetzung für die Besetzung der Stelle betrachtet werden.