Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer

„Wir zahlen keine Steuern, wir sind doch gemeinnützig.“ So ein weitverbreiteter Irrglaube in der Vereinswelt. Hintergrund ist die Tatsache, dass viele Vereine, die als gemeinnützig anerkannt sind, keine Steuern zahlen. Überschreiten Vereine jedoch bestimmte Besteuergrenzen so sind sie Steuerpflichtig. Vorab ist jedoch zu klären, um welche Steuerart es sich handelt.
Das kann die

  • Umsatzsteuer,
  • Körperschaftsteuer,
  • Lohnsteuer oder auch
  • Gewerbesteuer

sein. Wo die einzelnen Unterschiede liegen erfahren Sie hier.


Von: Elmar Lumer

Auch gemeinnützige Vereine können steuerpflichtig sein. Die Körperschaftsteuer fällt aber nur an, wenn die Einnahmen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mehr als 35.000 Euro im Jahr betragen.


Von: Elmar Lumer

Steht der Gewinn des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes erst einmal fest, ist die Berechnung der Körperschaftsteuer kein schwieriges Unterfangen.


Von: Elmar Lumer

Ist der Verein körperschaftsteuerpflichtig, fällt auch regelmäßig Gewerbesteuer an.


Von: Elmar Lumer

Pauschale Gewinnermittlung bei Werbeeinnahmen


Von: Elmar Lumer

Um die Vereinsfinanzen aufzubessern, sammeln viele gemeinnützige Vereine Altmaterial. Der Gewinn hieraus kann pauschal ermittelt werden.


Von: Elmar Lumer

Auch wenn der Verein als gemeinnützig anerkannt ist, schließt diese Tatsache nicht aus, dass er Umsatzsteuer zu zahlen hat. Hiervon ist der Verein nur dann befreit, wenn die Voraussetzungen für die Umsatzsteuerpflicht nicht erfüllt sind.


Von: Elmar Lumer

Das Umsatzsteuergesetz regelt die Voraussetzungen, unter denen Umsätze der Umsatzsteuer unterliegen. Es macht dabei auch nicht vor Umsätzen des gemeinnützigen Vereins halt.


Von: Elmar Lumer

Neben den herkömmlichen Umsätzen kennt das Umsatzsteuerrecht noch weitere Fälle, in denen Umsatzsteuer anfällt.


Von: Elmar Lumer

Erwirbt der Verein einen Gegenstand in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union, kann dieser Erwerb in Deutschland umsatzsteuerpflichtig sein.


Von: Elmar Lumer

Werden Gegenstände oder Leistungen, für die ganz oder teilweise der Vorsteuerabzug in Anspruch genommen wurde, für nicht unternehmerische Zwecke verwendet oder erbracht, spricht der Steuerexperte von einer unentgeltlichen Wertabgabe. Hierfür hat der Unternehmer Umsatzsteuer abzuführen.

Wichtige Begriffe und Stichwörter im Überblick

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