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Das Qualifizierungssystem des LSB

Schlau eingestielt: das Qualifizierungssystem des LSB

Umfangreich, aufeinander aufbauend, individualisierbar – das kennzeichnet das Qualifizierungssystem des Landessportbundes NRW. Ob Richtung Sportpraxis oder Vereinsmanagement, am Ende steht immer das richtige Know-how.

In zwei Schritten zum Übungsleiter

Ab dem 13. Lebensjahr kann der Schritt in Richtung Übungsleiter getan werden. Zunächst wird die Basis gelegt: Jugendliche starten mit einer Gruppenhelfer- oder Sporthelfer-Qualifikation. Erwachsene belegen ein Basismodul, anschließend ein Aufbaumodul, wahlweise zugeschnitten auf den Sport mit Kindern und Jugendlichen, mit Älteren oder sportartübergreifend. Nach einer „Investition“ von insgesamt 120 Lerneinheiten – das entspricht etwa acht Wochenenden – hat man den ÜL-C-Schein in der Hand.

Nach einem Jahr Sportpraxis kann sich der Übungsleiter über die B-Lizenz tiefer spezialisieren, etwa, wenn man Angebote machen möchte, die mit den Krankenkassen abgerechnet werden können. Wiederum gabelt sich der Weg, etwa in Richtung Rehabilitation oder Richtung Prävention, vielleicht aber auch auf den Schwerpunkt Kinder- und Jugendsport. Zwischen 60 und 100 Lerneinheiten müssen aufgebracht werden – dann ist der ÜL-C absolviert.

Wissen braucht Pflege. Um up to date zu bleiben, muss jede  Lizenz alle vier Jahre mit einem geringen Zeitaufwand verlängert werden. Ganz gleich wo: Alle Anbieter sind anerkannt.

Hochmodernes Management für den Verein

Faktenreiches Fachwissen und Führungskompetenz sind die „skills“, die in der Vereinsmanager-Ausbildung erworben werden. Das Ziel: Einen Verein zukunftsfähig und auf modernem Management-Stand zu führen.

Jugendliche können sich mit dem JuniorManager frühzeitig für eine Mitarbeit in Jugendprojekten qualifizieren und benötigen dafür maximal 40 Lerneinheiten. Erwachsene investieren 120 Lerneinheiten in eine breite VM-Ausbildung, die im Vereinsmanager-C mündet. Alternativ teilen sie die VM-C-Ausbildung auf: in ein Zertifikat für „Kinder- und Jugendfahrten“ (60 Lerneinheiten) sowie eine Basisausbildung „Jugend“ (ebenfalls 60 Lerneinheiten). Auch dieses modulare System mündet im VM-C.

Eine zweite Lizenzstufe – die B-Stufe – vertieft das Managementwissen. Eine themenübergreifende Basis von 30 Lerneinheiten muss belegt werden, dann erfolgt die Spezialisierung. Sie kann in einem – oder allen – der folgenden vier Profile mit jeweils 60 Lerneinheiten absolviert werden:

  • Vereinsentwicklung und Marketing
  • Vereinsführung und Mitarbeiterentwicklung
  • Finanzen, Steuern, Recht und Versicherungen
  • Sportorganisation und Vereinsverwaltung

Am Ende steht die B-Lizenz.

Alle Fragen rund um Ihre Lizenzlaufbahn und weitere Informationen:
Service Qualifizierung
Telefon 0203 7381-777
vibss@lsb-nrw.de
https://www.qualifizierung-im-sport.de/