Mit Sport dem Bandscheibenvorfall vorbeugen
Rückenbeschwerden zählen weiterhin zu den häufigsten Volksleiden
Neben dem natürlichen Alterungsprozess begünstigen vor allem Bewegungsmangel und schwache Muskulatur das Risiko für Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle. Eine gut trainierte Rumpf- und Rückenmuskulatur dient als wichtige Stütze der Wirbelsäule und kann Beschwerden effektiv vorbeugen oder lindern.
Das Ziel von Bewegung bei Rückenproblemen sollte nicht nur die Verbesserung der Beweglichkeit, sondern vor allem der gezielte Aufbau von Kraft in der Rumpfmuskulatur sein. Eine starke Muskulatur stabilisiert die Wirbelsäule, gleicht Instabilitäten aus und schützt so vor Überlastung und Schmerzen. Wärme und Massagen können kurzfristig helfen, die Ursache – schwache Muskulatur – behebt jedoch nur gezieltes Training.
Empfohlene Sportarten zur Vorbeugung
Zu empfehlen sind schonende Sportarten wie Radfahren, Nordic Walking, Yoga, Pilates, Schwimmen oder Rudern. Bei Letzterem werden zum Beispiel vorrangig Vor- und Zurück-Bewegungen ausgeübt, die ein Rundumtraining erzielen ohne belastende Rotation und Hebelkräfte auf die Bandscheiben auszuüben. Zwei Trainingseinheiten pro Woche reichen aus, um die Muskulatur zu stärken, die Wirbelsäule zu stabilisieren und gleichzeitig nicht zu viel Belastung auszuüben.
