Immunstärke durch Vitamin D
Vitamin D ist ein Prohormon, das der Körper größtenteils mithilfe von Sonnenlicht in der Haut bildet. Es ist essenziell für zahlreiche Körper- und Organfunktionen, darunter die Gesundheit von Knochen, Muskeln, Haut, Nerven und vor allem das Immunsystem. In Mitteleuropa kommt es besonders häufig in den dunklen Wintermonaten zu einem Vitamin-D-Mangel. Vor allem ältere Menschen und Personen, die sich überwiegend in Innenräumen aufhalten, wie etwa Sportler*innen, die ganzjährig in Sport- oder Schwimmhallen trainieren, sind betroffen.
Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für das Immunsystem und trägt zur normalen Funktion der körpereigenen Abwehr bei. Ein Mangel kann das Risiko für Infektionen erhöhen, die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und die Regeneration nach Belastungen verzögern. Besonders bei Sportler*innen mit hoher Trainingsbelastung kann ein Vitamin-D-Mangel zu vermehrten Infekten sowie Muskel- und Sehnenverletzungen führen.
Im Sommer genügt in der Regel ein kurzer Aufenthalt von etwa fünf bis zehn Minuten in der Sonne, um den Tagesbedarf an Vitamin D zu decken. Diese Zeitangabe bezieht sich jedoch darauf, dass Gesicht, Arme und Hände der Sonnenstrahlung ohne Sonnenschutz ausgesetzt sind. Mit Sonnenschutz wird mehr Zeit zur Vitamin-D-Bildung benötigt.
Bei geringer UV-Bestrahlung, etwa im Winter oder bei überwiegend indoor ausgeübten Aktivitäten, ist die Möglichkeit für einen Mangel erhöht. Nur etwa 10 bis 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs werden über die Nahrung gedeckt. Zu den wichtigsten Nahrungsquellen zählen fetter Seefisch wie Wildlachs, Hering und Sardinen, außerdem Eier, Lebertran und einige Pilzsorten.
