Trendsportarten Archiv

Trends kommen und gehen – auch im Sport. Ob Inline-Skating, Zumba, Slackline oder Nordic Walking: Viele Sportarten haben in den letzten Jahren für Begeisterung gesorgt, bevor sie langsam aus dem Rampenlicht verschwanden. Manche wurden olympisch, andere blieben Nischenphänomene. Ein Blick zurück zeigt, wie wandelbar die Welt des Sports ist und wie Vereine durch kluge Anpassung immer wieder neue Zielgruppen erreichen konnten.

Aqua-Fitness-Formate

Aqua Cycling

 Im Schwerpunkt wird hauptsächlich mit, auf und neben dem Fahrrad trainiert. Der Körper bleibt durchgehend in Bewegung.

Der Ausklang ist auf dem Fahrrad und ohne das Fahrrad möglich.

Aqua Cycling ist ein aktiver und spaßiger Trend mit dem Fahrrad im Wasser. Der erste Gedanke vergleicht Aqua Cycling mit einem Cycling Kurs am Land. Bei genauerem Hinschauen wird schnell deutlich dass es große Unterschiede gibt zum Land Cycling Kurs. Der Widerstand verändert sich beim Radeln im Wasser über die Geschwindigkeit und Fußstellung der Pedale. Die Positionen sind während der Fahrt auf und hinter dem Fahrrad möglich. Aber auch neben dem Fahrrad und stützend auf dem Fahrrad sind leichte als auch herausfordernde Übungen möglich.

Der Teilnehmer bleibt fortlaufend in Bewegung mit motivierender Musik und Anleitung. Kleingeräte unterstützen die Effektivität und bringen Abwechslung in die Stunde.

Aqua Pilates

Pilates, ein gesundheitsorientierter Trend, fasst Fuß im Wasser und wird zum neuen Wassertrend. In Anlehnung des Übungsportofolios von Herrn Pilates werden die Bewegungen ins Wasser transferiert. Die Herausforderung besteht darin, den Teilnehmer die ganze Stunde aktiv zu halten. Der Teilnehmer darf nicht frieren. Wärmeres Wasser oder kürzere Einheiten wären ideal. Fließend abwechselnde Bewegungen mit Intensitätswechsel halten den Teilnehmer in Bewegung.

Ruhige Musik unterstützt das Körperbewusstsein im Wasser, die Übungen bedacht und kontrolliert auszuüben.

Aqua Zumba

„Aquazumba bringt die Zumba-Philosophie mit Wasserwiderstand zusammen.“ „Die Poolparty. Sei dabei.“ So beschreibt Zumba diesen Trend. Zumba im Wasser, wie am Land beinhaltet verschiedenste Lateinamerikanische Rhythmen. So erwarten den Teilnehmer unterschiedliche Musikstücke mit festen Choreografien, welche sie über längeren Zeitraum widerkehrend erleben. Alle Bewegungen der Choreografien berücksichtigen die physikalischen Wassereigenschaften.

Neben den Vorteilen, dass die Gelenke entlastet werden und man sich leicht fühlt, motiviert die Musik und Animation des Kursleiters in überdurchschnittlichem Maße. Die Bewegungen sind dem Tempo angepasst, indem entweder langsamere Musik gewählt wird oder die Bewegungen nur auf jeden 2./4. Takt ausgeübt werden.

 

Aroha

Aroha

Vom Kriegs- zum Fitnesstanz

Fitnesskurse in Form von Tanzen erleben zurzeit wieder eine Hochkonjunktur. Der Name Ahora stammt von der Kleinstadt Te Ahora von der Nordinsel Neuseelands ab. Wer einen alten Kriegstanz erlernen will, ist bei Aroha genau richtig.Der deutsche Fitness-Trainers Bernhard Jakszt ließ sich Anfang des neuen Jahrtausend von dem Kriegstanz Haka der Maoris, sowie von Kung Fu und von Tai Chi zu einem Fitness-Workout inspirieren. Mit den Bewegungsprinzipien dieser Selbstverteidigungskünste wird das Fitnesstraining in der Gruppe mit rhythmischen Bewegungen zu Musik im 3/4 Takt absolviert.

Ausbildung zum Aroha-Instructor des Deutschen Turnerbundes

Bossaball

Bossaball

Funsporttrend aus Spanien

Bossaball ist eine Mannschaftssportart, die von zwei Teams von je drei bis fünf Spielern gespielt wird. Die Spielfläche besteht aus einem großen Luftkissen, das wie beim Volleyball durch ein Netz in zwei Hälften getrennt wird. In der Mitte jeder Spielhälfte ist ein Trampolin eingelassen, das den Spielern zu einer gesteigerten Sprunghöhe und damit einer ausgezeichneten Angriffsposition verhilft. Beim Bossaball kommt der ganze Körper zum Einsatz, um den Ball in der gegnerischen Spielhälfte in Bodenkontakt zu bringen. Ein Ballkontakt mit dem gegnerischen Luftkissen bringt dem angreifenden Team einen Punkt, ein Treffer auf dem Trampolin drei Punkte. Die Besonderheiten des Untergrunds und die vergleichsweise geringe Verletzungsgefahr erlauben akrobatische Spieltechniken, die einen erheblichen Reiz des Spiels ausmachen.

Bubble Football

Bubble Football

Die aufgeblasene Fußballvariante

Bubble-Football ist eine Fußballvariante, bei der die Teilnehmer/-innen über ihren Oberkörper aufblasbare, meist transparente, Kugeln (die so genannten Bubblebälle oder Bumperbälle) stülpen und damit Fußball spielen. Sowohl Oberkörper als auch Kopf der Spieler/-innen sind durch die aufblasbaren Bubblebälle geschützt. Die Bubblebälle bestehen aus PVC und haben im aufgeblasenen Zustand zumeist einen Durchmesser von eineinhalb Meter. Die Bubblebälle fungieren somit beim Bubble-Fußballspielen als eine Art Airbag, da sie die Spieler bei Zusammenstößen schützen. Dadurch entsteht ein sich vom klassischen Fußball komplett unterscheidendes Spielprinzip. Ähnlich wie beim American Football stürmen die Spieler beim Anpfiff aufeinander zu und versuchen zunächst die Gegenspieler umzuwerfen und sich so einen Weg zum Tor zu bahnen.

Spielregeln für Bubble Soccer

Calisthenics

Calisthenics ist ein moderner Trendsport, der ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert und Kraft, Beweglichkeit, Koordination und Körperspannung gleichermaßen stärkt. Die Übungen – von klassischen Liegestützen und Kniebeugen bis hin zu anspruchsvollen Bewegungsabfolgen wie Klimmzügen, Dips oder dem berühmten Muscle‑Up – basieren auf natürlichen Bewegungsmustern und kommen weitgehend ohne Geräte aus. Der Begriff stammt aus dem Griechischen („kalós“ = schön, „sthenos“ = Kraft) und beschreibt den Anspruch, ästhetische Körperbeherrschung mit funktioneller Stärke zu verbinden.

Von einer kleinen Street‑Workout‑Bewegung in Parks und Hinterhöfen hat sich Calisthenics in wenigen Jahren zu einer globalen Fitnesskultur entwickelt – befeuert durch Social Media und die beeindruckenden Leistungen der Szene. Öffentliche Calisthenics‑Parks, moderne Trainingsanlagen und eine aktive Community machen den Sport heute überall zugänglich. Die Übungen sind vielseitig skalierbar: Anfänger*innen starten mit grundlegenden Bewegungen wie Planks, Kniebeugen oder negativen Klimmzügen, während Fortgeschrittene akrobatische Skills wie Human Flag, Handstand‑Variationen oder komplexe Kombinationen trainieren.

Calisthenics gilt als gelenkschonende, effektive Ganzkörpertrainingsform, die nahezu überall durchgeführt werden kann – im Freien, zu Hause oder in spezialisierten Parks. Neben dem Fitnessaspekt verbindet der Sport eine starke Kultur von Gemeinschaft, Fortschritt und Selbstbestimmung. Auch Wettkampfformen wie Street‑Workout‑Battles oder Freestyle‑Calisthenics gewinnen zunehmend an Popularität und machen Calisthenics zu einer vielseitigen, modernen Bewegungssportart.

Stundenbeispiele zum Thema:

Calisthenics – Teil 1 | VIBSS

Calisthenics – Teil 2 | VIBSS

Crossboccia

Crossboccia

Ein Trend lebt weiter!

Eigentlich funktioniert Crossboccia ganz ähnlich wie seine Brüder Boccia und Boule: Der eigene Ball muss möglichst nah an einer zu Beginn ausgeworfenen Markierung – dem Zielball – platziert werden.

Das besondere an Crossboccia ist, dass nicht mehr auf einer ebenerdigen Bahn, sondern an jedem beliebigen Ort gespielt werden kann. Möglich wird das durch den Einsatz weicher Bälle.

Ein Trend wurde geboren, als der Wuppertaler Student Timo Beelow auf die Idee kam, die harten Bocciakugeln aus Metall durch Stoffbälle zu ersetzen. Beelow brachte sie 2009 auf den Markt und begann, Turniere zu veranstalten. Inzwischen wird Crossboccia allein in Europa von über 50.000 Spielern gespielt. Seit 2011 gibt es jährlich Weltmeisterschaften.

Bei Crossboccia steht die Freiheit über allem. Die unbeschränkten Möglichkeiten bei der Wahl des Spielorts und des Wurfes lassen Raum zur Entfaltung der eigenen Kreativität.

Nachfolgend Informationen, Praxisbeispiele und bewegte Bilder zum Crossboccia. 


Stundenbeispiel "Crossboccia - Teil 1" (pdf)

Stundenbeispiel “Crossboccia - Teil 2”

Stundenbeispiel "Crossboccia - einmal anders" (pdf)

Fußballgolf

Fußballgolf

Von einfach bis ganz schön schwer!

Fußballgolf ist eine Ballsportart, die Elemente von Fußball und Golf kombiniert. Der Sport hat seinen Ursprung in Schweden. Fußballgolf wird mit einem Fußball gespielt, der mit so wenigen Schüssen wie möglich in ein Ziel gebracht werden muss. Beim Ziel kann es sich um mit Beton ausgegossene Löcher im Boden, Netze, höher gelegene Töpfe oder um Sonderziele wie etwa der Kofferraum eines Autos handeln.

Üblicherweise werden, wie beim Golf, nacheinander 18 Bahnen gespielt. Deren Länge beträgt jeweils zwischen 50 und 250 Meter. 

Headis

Headis

Mit "Köpfchen" erfolgreich

"Headis" stellt eine Mischung aus Tischtennis und Kopfballspiel dar. Da der Fußballplatz belegt war, die Tischtennisplatte aber frei, hatte ein Sportstudent 2006 die Idee, den Ball nur mit dem Kopf über das Netz zu spielen. Schnell waren Mitstreiter gefunden und der Trend nahm seinen Lauf.

Gespielt wird mit einem speziellen Ball. 50 Zentimeter Umfang und 100 Gramm leicht. Bei der Angabe muss der Ball genau wie beim Tischtennis zuerst auf der eigenen, dann auf der gegnerischen Plattenseite „auftitschen". Es entwickelt sich ein rasanter Ballwechsel.

Headis ist leicht zu lernen und man benötigt nicht viel Material. Die Regeln sind leicht und überschaubar: Gespielt werden darf nur mit dem Kopf. Ein Satz geht bis elf. Gewonnen hat ein/e Spieler/in, der/die zuerst zwei Sätze gewonnen hat. 

Hot Hula

HOT HULA

Fitnesstanzen auf Polynesisch

Hot Hula ist ein Tanz-Workout bei dem der ganze Körper, besonders Beine, Arme und Bauch trainiert wird. Die Musik und die tänzerischen Bewegungen sind dabei von der Trommelmusik der polynesischen Urvölker und dem Reggae inspiriert und bieten ein Fitness-Training mit jeder Menge Spaß und Rhythmus.
Die Musik und die tänzerischen Bewegungen beim Hot Hula geben den Teilnehmern das Gefühl, nicht in einer Turnhalle zu schwitzen, sondern über den weißen Sand einer Südsee-Insel zu schweben. Beim Tanzen werden alle großen Muskelgruppen trainiert, vor allem Beine, Po und Rumpf. Je schneller die Musik ist, desto mehr wird auch das Herz-Kreislauf-System belastet.

Kin-Ball

Kin-Ball

Das Spiel mit dem Monsterball

Kin-Ball ist ideal für ein teamorientiertes Spielangebot im Vereinssport. Fähigkeiten wie Teamwork, Koordination, Kraft und Schnelligkeit werden hier angesprochen und trainiert. Die Verbindung von Sport und Integration jedes Einzelnen macht das Spiel mit dem Kin-Ball zu einer neuen abwechslungsreichen Alternative zu bereits bestehenden Teamspielen. Das actionreiche Ballspiel wurde in den 80ern von einem kanadischen Sportlehrer entwickelt. Das Ballspiel mit dem überdimensionale Ball wurde zunächst als Breitensport betrieben. Doch schon bald entwickelten sich leistungsorientierte Teams heraus, die regelmäßig Meisterschaften ausspielen.

Was ist KIN-BALL®? – Deutscher Kin-Ball Verband

Le Parcour

Le Parcour

Die rasante Trendsportart hält bei uns in den Sporthallen Einzug. Die Teilnehmer/-innen werden zu „Traceuren“ (franz.: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“), die filmreif, ästhetisch und spektakulär Hindernisse überwinden. Dabei fokus-sieren die TN nicht das Ziel, sondern den Weg innerhalb ihrer Bewegungsabläufe.

Wie bei vielen anderen Sportarten gibt es Grundtechniken, die der Traceur erlernt und für sich perfektioniert. Die Methode, wie das Hindernis am besten zu überwinden ist, entsteht aus der Interaktion mit dem Hindernis selbst.

Die verschiedenen Aspekte von Parkour führen zu einem der wichtigsten Grundsätze: Parkour wird nicht im Wettstreit praktiziert. Dies bedeutet, dass Wettkämpfe jeglicher Art nicht stattfinden.

Bei Parkour gibt es so gut wie keine Einstiegshürden. Alles, was zunächst benötigt wird, sind ein paar Turnschuhe, lockere Kleidung und eine gesunde Selbsteinschätzung. In etwas abgewandelter Form kann Parkour auch im Sportunterricht an der Schule durchgeführt werden. Dabei geht es vor allem um die Überwindung von Hindernissen, welche läuferisch verbunden werden. Von den Schülern werden konditionelle und koordinative Fähigkeiten, Kreativität, Selbsteinschätzung und Risikobereitschaft verlangt. Wichtige Grundelemente sind Laufen, Balancieren, Drehen, Springen und Landen, Hangeln und Klettern.


Stundenbeispiele zum Thema:

Parkoursport Indoor | VIBSS

Takeshi´s Castle | VIBSS

Im Trainingslager der Ninya Warrior | VIBSS

Le Parcours für Kinder im Grundschulalter – Teil 1 | VIBSS

Le Parcours für Kinder im Grundschulalter – Teil 2 | VIBSS

Le Parcours für Kinder im Grundschulalter – Teil 3 | VIBSS

Natural Running

Natural Running

"Zurück zu den Wurzeln?"

Gerade in Läuferkreisen ist „Natural Running“ ein aktuelles Thema. „Natural  Running“ beschreibt ein neues Lauferlebnis mit mehr Leichtigkeit und Flexibilität. Fußmuskulatur und Bänder des Fußes sollen durch Training gestärkt werden. Ziel ist es, u. a. das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Die richtigen Laufschuhe


Natural Running“ kann verschiedene Bedeutungen haben; so bezeichnet es das reine Barfußlaufen, aber auch quasi das Barfußlaufen in Schuhen – Laufstil, Koordination und Trainingsplanung spielen eine Rolle. Gerade beim Barfußlaufen ohne Schuhe sollte bedacht werden, dass der Tetanusschutz ausreichend ist. Hier ist das Risiko einer Hautverletzung um einiges höher.

Natural Running beschreibt aber auch eine Lauftechnik bei der man weniger auf der Ferse landet, sondern mehr im Bereich des Mittelfußes. Dadurch verlagert sich der erste Kontaktpunkt von der Ferse Richtung Mittel-und Vorfuß. Dies ist eigentlich die ursprüngliche und natürliche Form zu laufen.

Von der Industrie werden Laufschuhe mit geringem Gewicht und wenig Dämpfung empfohlen. Die Laufschuhe sollten eine flache Mittelsohle haben und eine geringe Sprengung. Darunter versteht man den Unterschied zwischen Höhe der Sohle im Vorfußbereich und Fersenbereich. Auch Flexibilität im Vorfußbereich wird gefordert. Das Ergebnis soll ein besserer und reaktionsfähigerer Bodenkontakt sein. Im Training empfiehlt es sich, Laufstrecke und Laufuntergrund zu variieren. Aber auch alte Trainingsgewohnheiten sollten durchbrochen werden. Durch unterschiedliche Laufschuhe gilt es, die Fußmuskulatur zu trainieren.

Risiken beim Natural Running

Der „Natural-Running“-Schuh birgt aber auch Verletzungsrisiken. Jeder Kilometer in diesem Schuh bedeutet biomechanisch: Zwei Kilometer im normalen Laufschuh. Deshalb sollten maximal zwei Trainings-einheiten/Woche bzw. ein Drittel des wöchentlichen Laufpensums in diesem Schuh durchgeführt werden. Übergewicht und Bandschwäche bedeuten ein Risiko, genau wie Knick-/Senkfuß und andere fußorthopädische Erkrankungen. Dies gilt auch für Achillessehnenprobleme.
Bei Berücksichtigung aller positiven und negativen Faktoren und einem gesunden Kompromiss kann man durch „Natural Running“ durchaus das Lauferlebnis steigern. 

Plogging

Plogging

Laufen für die Umwelt

Wer beim Joggen gleichzeitig Müll sammelt, der hilft damit nicht nur der Umwelt, sondern letztlich auch seinem Körper. Denn wenn wir uns bücken werden zahlreiche Rumpfmuskeln bewegt, die beim Joggen generell erst einmal Pause haben. Wer sich also unterwegs nach Flaschen, Dosen, Tüten oder anderem Abfall bückt, der tut sich auch noch etwas Gutes. Alles, was ein Plogger benötigt, ist ein Workout-Outfit, einen Müllsack und idealerweise ein Paar Handschuhe.

Einer der treibenden Kräfte hinter der Plogging-Bewegung ist der schwedische Umweltaktivist Erik Ahlström. Dieser zog kürzlich in die Hauptstadt Stockholm um, wo ihm die großen Mengen Abfall negativ auffielen. Daraufhin begann er, Jogging-Gruppen zu organisieren, die sich mit Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet aufmachten, um die Stadt etwas sauberer zu gestalten. Die Bezeichnung Plogging ist eine Kombination aus den schwedischen Worten für „joggen“ und „aufsammeln“.

Pole Dance

Pole Dance

Kräftig und geschmeidig an der Stange

Wer an Pole Dance denkt, wird sicherlich in erster Linie an etwas anderes denken, als an Ausdauer, Kraft und Fitness. Doch Pole Fitness ist mehr als nur an der Stange zu tanzen. Beim Pole Dance trainiert man den gesamten Körper und verbindet Tanz und Akrobatik bei seinen Übungen. Die Sportart ist also eine Mischung aus verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Pilates, Yoga und natürlich Dance Techniken. Dabei hilft der Sport ein besseres Körperbewusstsein zu erlangen, einen durchtrainierteren Körper zu bekommen und vor allem Freude am Sport zu entwickeln.

Slackline

Slackline

Von der Kleinkunst zu einer Sportart

Slackline kommt ursprünglich aus dem Klettersport und findet seit kurzer Zeit vermehrt Interesse in anderen Sportbereichen. Dabei kann das Balancieren auf der Leine als koordinatives Trainingsgerät oder als Funsport gesehen werden. Durch den hohen Aufforderungscharakter sind vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch andere Altersgruppen schnell für diesen Sport zu begeistern. 

Das Wort „Slackline“ wörtlich zu übersetzen führt in die Irre, denn Slackliner/-innen balancieren tatsächlich nicht auf einer „schlaffen Leine“, sondern auf einem elastischen, flachen Nylonband, das zwischen zwei Punkten so fest gespannt wird, dass man darauf gehen kann. Eben darin besteht auch die besondere Herausforderung beim Slacklining, denn die Line gibt unter dem Gewicht des Balancierenden nach, sodass dieser seine Bewegungen ständig ausgleichen muss.

Auf Slackfesten treffen sich Slackliner/-innen, um gemeinsam Lines zu spannen und zu begehen, Tipps und Tricks zum Aufbau, der Technik und zur Bewegung auszutauschen oder neue Techniken vorstellen. Außerdem dienen sie meist auch dazu, die noch relativ unbekannte Sportart vorzustellen und ihren Bekanntheitsgrad zu steigern.

Stundenbeispiele:

Slacklinen – Teil 3 | VIBSS

Slacklinen – Teil 4 | VIBSS

Sumpffußball

Matschfußball/ Swamp Soccer

Der Funsport aus Finnland

Sumpf-Fußball, Matschfußball oder Swamp Soccer, ist eine der verrücktesten Funsportarten, die in Finnland entdeckt wurde und inzwischen international bekannt ist. Die Regeln sind einfach. Benötigt werden zwei Teams mit je fünf Feldspielern, einem Torwart und bis zu sechs weiteren Auswechselspielern. Außerdem ein Spielfeld in den Maßen 35 mal 60 Meter. Fehlt nur noch: Jede Menge Matsch. Des Weiteren gelten die bekannten Regeln aus dem Profifußball, die in einzelnen Fällen an die "Gegebenheiten" angepasst wurden. Die oberste Priorität unter Regeln des Sumpf-Fußballs heißt: Immer in Bewegung bleiben. Wer stehen bleibt, sinkt langsam, aber sicher ein. Und der Kraftaufwand, sich aus dieser Schlammumarmung wieder zu befreien, ist immens, und kann Ihnen den Sieg kosten.
Jährlich laden die Finnen um die 300 Teams auf 15 Spielfelder ein und tragen die „World Swamp Soccer Championships“ aus. Mannschaften aus Russland, Deutschland oder auch Somalia, die in ihrem Heimatland wohl noch nie einen Sumpf gesehen haben, reisen nach Finnland, um den hart umkämpften Pokal zu erringen.

T3 Ping Pong

T3 Ping Pong

Tischtennis zu 6

T3 Ping Pong ist Tischtennis mit 3 oder 6 Spielern pro Seite. Man spielt mit dem traditionellen Spiel entsprechenden Regeln, jedoch an einem runden Tisch mit drei oder sechs Spielern in jedem Team – also ein wahres Mannschafts-Spiel. Die charakteristische kreisförmige Plattenkonstruktion und das speziell geformte Netz sind die Grundlagen dieses Spiels, das einen grösseren Schussbereich und dadurch die Chance zu spektakulären Ballwechseln ermöglicht.

Walking Football

Walking Football

Geht noch!

„Walking Football“ heißt die kuriose Trendsportart aus England. Die wichtigste und zugleich schwierigste Regel: Mindestens ein Fuß muss auf dem Boden sein. Verboten außerdem: Reingrätschen, Körperkontakt, den Ball über Hüfthöhe spielen. Es gibt weder Abseitsregel noch Torwart. Die Teams, die etwa halb so groß wie eine normale Mannschaft sind, spielen auf etwa 20 mal 40 Metern.
In Deutschland haben Vereine wie Werder Bremen, Schalke oder der VfL Wolfsburg „Walking Football“-Teams.


Stundenbeispiel Walking Football

Zumba Step

ZUMBA STEP

Zumba intensiver!

Immer wieder erfindet sich Aerobic neu! 

Die Macher der erfolgreichen Zumba-Bewegung kreierten den Zumba Step. Zu den Tanzchoreografien im Zumbastil kommen jetzt noch Schrittfolgen auf dem Step hinzu.

Die offizielle Formel beim Zumba Step lautet: 30 Prozent Fitness, 40 Prozent Tanz und 30 Prozent Step Aerobic. Alle großen Muskelgruppen werden jetzt trainiert. Heißt: Oberschenkel, Beine und Po werden noch besonders gefordert. Zumba Step fungiert zwischen Tanzfreudigen und Hüftsteifen. Für beide Zielgruppen ist etwas dabei ist.

Details

Autor:
Landessportbund NRW

Dieser Text ist mit KI-Unterstützung entstanden.

zuletzt aktualisiert/geprüft:
2026