Zeitfresser: Aufschieben

Aufschieben entsteht häufig nicht aus Faulheit, sondern aus Unklarheit, Überforderung oder fehlender Einstiegshürde. Der wichtigste Hebel ist deshalb: den Start so leicht wie möglich machen – und dann dranbleiben.

Strategie 1: Mit dem kleinsten nächsten Schritt starten

Oft blockiert nicht die Aufgabe selbst, sondern die Frage „Wo fange ich an?“. Hilfreich ist ein Einstieg, der bewusst klein ist: 5–15 Minuten reichen, um in Bewegung zu kommen.
Beispiel: „Ich öffne das Dokument und schreibe nur die Überschriften.“ Oder: „Ich lese die ersten zwei Seiten.“

Strategie 2: Aufgaben in machbare Schritte zerlegen

Große oder monotone Aufgaben wirken schnell abschreckend. Zerlegen Sie sie in kleine, klare Teilaufgaben mit sichtbarem Fortschritt.
Beispiele:

  • statt „Protokolle durcharbeiten“ → „5 Seiten pro Tag“
  • statt „Bericht schreiben“ → „Ein Abschnitt pro Tag“
  • statt „E-Mails erledigen“ → „10 Minuten Inbox-Block“

Strategie 3: Kurze Fokusfenster konsequent nutzen

Nicht immer braucht es „den perfekten freien Vormittag“. Häufig reichen kurze, störungsarme Zeitfenster (z. B. 25 Minuten), um einen Teilfortschritt zu schaffen. Entscheidend ist: Ablenkungen minimieren (Benachrichtigungen aus, klare Aufgabe, Timer).

Strategie 4: Schritt-für-Schritt-Plan erstellen

Wenn eine Aufgabe komplex ist, hilft ein kurzer Plan, der Orientierung schafft:

  1. Alle nötigen Schritte sammeln (Brainstorming, Reihenfolge egal).
  2. Den nächsten konkreten Schritt definieren („Was ist der erste sichtbare Output?“).
  3. Abhängigkeiten klären („Was muss vorher passieren?“).
  4. Erste Meilensteine und kurze Checkpunkte festlegen.
Kurz zusammengefasst

Vier Strategien helfen gegen Aufschieben: klein anfangen, zerlegen, kurze Fokusfenster nutzen und einen klaren nächsten Schritt planen.

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Autor:
Isabell Weyand

Dieser Artikel wurde mithilfe von KI aktualisiert. 

zuletzt aktualisiert:
September 2025