Anerkennungskultur im Verein
Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, tun dies oft aus Spaß und Freude an der Aufgabe. Der monetäre Anreiz als Gegenleistung für das freiwillige Engagement ist häufig eher gering und bestimmt ihre Motivation nur selten. Viel wichtiger ist, dass die Engagierten angemessene Wertschätzung und Anerkennung für ihre Leistung erfahren und dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird.
Diese Anerkennung muss zeitnah und regelmäßig erfolgen und kann durchaus auch den*die Lebenspartner*in bzw. die Familie mit einbeziehen. Denn ohne das Verständnis des Freundes- und Familienkreises für das Hobby Sportverein hätten viele Ehrenamtliche kaum den Freiraum für ein Engagement.
Ein Dankeschön und Anerkennung in Form von individuellen Aufmerksamkeiten, die zur*zum Engagierten passen, unterstreichen die Wertschätzung und motivieren zur Fortführung. Aber auch die wahrgenommene Begeisterung oder das ausgesprochene Lob der Mitglieder, Teilnehmer*innen oder Mitstreiter*innen motiviert den*die Engagierte für weitere Aufgaben.
Die Aufgabe des Vereinsvorstandes ist es, eine nachhaltige Anerkennungskultur im Verein zu entwickeln und auch konsequent zu leben. Der Verein wird erfolgreich sein, wenn er die Bedürfnisse und Wünsche der Engagierten kennt und die vielen Zeitgeschenke der Engagierten immer wieder wertschätzt und honoriert. Das muss nicht teuer sein: manchmal reicht ein Lächeln und ein Dankeschön - was im normalen Arbeitsalltag leider oft zu kurz kommt.
Die Anerkennungskultur ist ein Teil der Vereinskultur, die durch Engagierte und Mitglieder den Verein prägen, aber auch der Verein diese prägt.

